




Eine interaktive Performance über einen ehemaligen DDR-Gefängnisstandort in unmittelbarere Nähe eines ehemaligen Braunkohletagebaus
Drei Theatermacherinnen haben sich intensiv mit der Geschichte eines Bitterfelder Ortes auseinandergesetzt und Verborgenes an‘s Tageslicht befördert. „Von Insassen und Insekten“ erzählt eine abstrakte Geschichte von Einschluss und Ausschluss, von Arbeit und Haft, von nicht mehr Sichtbarem und nie sichtbar Gewesenem. Die Hauptrolle spielt dabei der Goitzschesee und seine unmittelbare Umgebung. Eine Nebenrolle wird vom Publikum bekleidet. Dieses wird eingeladen, das Nachdenken über den Umgang mit Vergangenem, Geheimem und Vergessenem anzustoßen. Und ein Anstoß kann schon durch das Abheben eines Telefonhörers erfolgen, ganz ohne Furcht und großen Kraftaufwand.
Ein von Werkstattmacher e.V. gefördertes Projekt
Konzept/ Bühne/ Regie: Liesbeth Nenoff, Alison Shea, Gerda Knoche
Technik: Julia Siebeky
Dramaturgie: Ariel Doron
Ausstattung: Friedrich Hartung
Premiere: 11. April 2022 im LOFFT Leipzig
Dauer: ca. 40 Minuten
Fotos: Thomas Puschmann